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Informacje o trasie

Miejsce startu: Chalupki - Bahnhof
Miejsce końcowe: Raciborz - Bahnhof
Rodzaj: Fahrrad
Trudność: Aktiv
Dystans: 51.6 km
Czas: 7.0 h

W skrócie...

Die größten touristischen Attraktionen des Landkreises Raciborz sind idyllische Agrarlandschaften und in Parks gelegene, wunderbare aristokratische Villen. Dieses Gebiet hat eine interessante, komplizierte Geschichte und viele einzigartige in Polen (und auch Europa und der Welt) Naturgebiete.

Ich möchte Ihnen eine Radtour durch den südlichen Teil des Ratiborer Gebietes vorschlagen, der zur Tschechischen Republik grenzt. Die Route führt durch die interessantesten Sehenswürdigkeiten dieser Region und mag vielleicht nicht die kürzeste sein, aber sie führt meistens durch Flachgelände und erfordert keine besondere Kondition.

Die Tour beginnt am Bahnhof in Chalupki, die wir mit einem der auf dieser Strecke fahrenden Züge erreichen können und endet in Ratibor. Sie führt nur über markierte Radwege, aber an manchen Stellen wurden die Schilder zerstört. Daher sollten Sie eine Karte der lokalen Fahrradrouten kaufen, die unter anderem in der Touristeninformation am Piastenschloss in Ratibor zu bekommen ist.

Startpunkt - Bahnhof in Chalupki (1.3km)

Das unscheinbare Gebäude des Bahnhofs in Chalupki diente seit seiner Gründung einer wichtigen Funktion. Chalupki war und ist in der Tat eine Grenzstation, die früher zwischen Preußen und dem Kaiserreich Österreich und später zwischen der Tschechischen und Polnischen Republik angesiedelt war. Die Ortschaft liegt an der in der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts gebauten Eisenbahnstrecke - Wilhelm, die die preußische Oberschlesien-Eisenbahn (Wroclaw - Myslowice) mit der österreichischen Nord-Eisenbahn (Wien - Krakau) verbunden hat. Im Endergebnis war die Eisenbahn „Wilhelm“ (daher auch der Bahnhof in Chalupki) Teil der ersten Eisenbahnverbindung zwischen Wien und Berlin. Am Ende des neunzehnten Jahrhunderts fuhr auf der Strecke nach Konstantinopel der Berliner Orient-Express.

Vom Bahnhof aus folgen wir den grünen Schildern des Radweges über eine Straße, die senkrecht zu der Bahnstrecke Richtung Zentrum von Chalupki verläuft. Wir gehen durch eine große Kreuzung geradeaus, an dem sich ein Wochenmarkt befindet und erreichen die erste Attraktion unserer heutigen Tour – den Palast in Chalupki.

Der Palast in Chalupki (1.0km)

Dieser Palast wurde an Stelle einer Verteidigungsburg, die schon im vierzehnten Jahrhundert in den Büchern erwähnt wurde. Die Spuren der Verteidigungsfunktionen des damaligen Gebäudes sind bis heute aufrechterhalten - der nördliche und westliche Teil des Palastes wird von den Überresten eines Festungsgrabens umgeben. Die Burg wechselte mehrmals ihre Besitzer und ihr heutiges, barockes Aussehen ist das Ergebnis der Rekonstruktion vom späten achtzehnten und frühen neunzehnten Jahrhundert, als das Herrenhaus der wohlhabenden Wiener Familie von jüdischen Bankiers gehörte – den Rothschilds. Im Jahr 1939 wurde die Burg den Besitzern weggenommen und an eine deutsche Kriegswitwe - Freifrau von Panthen und Rotkirch übergeben. Heute bestehen dort ein Restaurant und ein Hotel.

Nach dem Verlassen des Schlossparks biegen wir links und nach ca. 50 Metern nach rechts in die Lakowa-Straße ab.

Mäandern der Oder in Chalupki (5.7km)

Wir fahren Richtung Grenzübergang und biegen links in die Lakowa-Straße ab. Dann biegen wir wieder links ab und gelangen auf den Naturpfad, der uns durch das Naturschutzgebiet "Mäander des Oder-Flusses " führen wird. Dies ist eine äußerst wertvolle natürliche, stark gewundene (Mäander ist anders als die Biegung des Flusses zu verstehen) Grenzstrecke der Oder mit etwa 7,5 km Länge zwischen Chalupki und Zabelkow entfernt.

Die Oder ist in ihrer fast gesamten Länge ein künstlicher Fluss, er wird reguliert. Die Länge des Flusses beträgt innerhalb den polnischen Grenzen fast 750 km, von denen nur 7,5 km langer Abschnitt nicht reguliert ist. Und vor diesem Abschnitt stehen wir gerade – nur zwischen Chalupki und Zabelkow behielt die Oder ihren natürlichen Charakter. Mit diesem Fakt wird auch der hohe Wert der Natur dieser Gegend in Verbindung stehen- um die verwinkelten Ufer des Flusses haben viele geschützte Arten von Pflanzen und Tieren einen wertvollen Lebensraum entwickelt. Aufgrund der Einzigartigkeit des Lebensraums wurde das Gebiet in den Schutz von Natura 2000 eingetragen. Natürliche Prozesse, die auf dieser Strecke der Oder vorhanden sind, entwickeln sich die ganze Zeit - sie hängen von der Unterspülung einiger Fragmente des Flusses und der Bildung von Steilufern, auf der anderen Seite wird die Bildung von Sandbänken und Inseln im Fluss. Mit der Zeit werden die Mäandern von der Strömung des Flusses abgeschnitten und bilden Altarme. All diese Prozesse können Sie während der Reise über einen bequemen Lehrpfad bewundern, der durch das Naturschutzgebiet führt.

Wir verlassen die "Mäandern der Oder" und folgen den Schildern des grünen Radweges. So kommen wir in Zabelkow an. Zuerst überqueren wir die Straße Nr. 78, dann im Zentrum des Dorfes, nach dem Erreichen der Powstancow-Straße biegen wir nach rechts ab. Seitdem führt uns der rote Radweg. Vor uns ein belebter Abschnitt, über den wir nach Olsa gelangen. Unterwegs überqueren wir die Oder, die hinter Zabelkow, also nach dem Anschluss des Grenzflusses Olsa, schon zu einem regulierten, künstlichen Fluss wird. Die Schilder der roten Strecke führen hinter der Brücke auf die linke Seite und wir fahren weiter geradeaus, Richtung Zentrum von Olsa.

Olsa und Oder (3.4km)

Die nächsten beiden Ortschaften hinter Zabelkow sind Olsa und Oder. Erstens, nach der Überquerung der Oder kommen wir in Olsa an, wo wir an der Kreuzung hinter den Schildern des gelben und blauen Radweges nach links abbiegen, Richtung Bluszczow. Wir fahren über eine lange, gerade Strecke, an einem interessanten Bahnhof vorbei. Am Bahnhof endet der blaue Weg seinen Lauf. Ab jetzt folgen wir den Schildern des gelben Radweges, der immer noch geradeaus verläuft.

Olsa ist die Ortschaft, wo sich während des Krieges drei Grenzen durchschneidet haben: die deutsche, polnische und tschechoslowakische. Die ersten Spuren der Besiedlung auf diesem Gebiet stammen aus der Steinzeit (4 - 18000 Jahr v. Chr.).

Gleich hinter Olsa kommen wir in ein kleines Dorf Odra an. In seinem Zentrum gibt es eine interessante Kapelle von St. Johannes von Nepomuk, wo sich ein Schild befindet, der uns über die Höhe der Oder während des Hochwassers im Jahr 1997 informiert. Die Geschichte des Dorfes (auch wenn es ziemlich unauffällig ist) geht bis ins zwölfte Jahrhundert zurück. In der Umgebung wurden im Kies und Sand Zähne und Knochen von Mammuts gefunden und alte Stämme der Eichen, die ein paar tausend Jahre alt waren.

In der Ortschaft führt der gelbe Radweg nach rechts, Richtung Bluszczowa. Ich würde aber empfehlen, weiterhin über die Hauptstraße nach Bukow und Krzyzanowice zu fahren.

Bukow-Polder (6.1km)

Gleich hinter dem Dorf Odra gibt es auf der linken Seite der Straße einen hohen Erdwall. Dies ist ein Teil des Buchen-Polders, der ein wichtiges Element im Schutz gegen Überschwemmungen ist. Während der Zeit der erhöhten Wasserstände wird der Polder überschwemmt und verringert somit das Risikos von Überflutungen auf den Gebieten rund um und unter dem Polder. Als ein Ergebnis der periodischen Überschwemmungen im Polder entwickelten sich dort wertvolle natürliche Lebensräume für viele seltene Pflanzen und Tiere. Auf dem Gebiet des Bukow-Polders befand sich bis vor kurzem das Dorf Kamien, das 1999 umsiedelt wurde. Während der Fahrt entlang der Polder, schließt sich unserem Weg wieder der gelbe Fahrradweg an.

Bukow (3.5km)

Wir kommen auf die Hauptstraße Nr. 936 (Wodzislaw - Krzyzanowice), wo wir links abbiegen. Ich ermutige Sie, das kleine Dorf Bukow zu besuchen, wo der gelbe Radweg hinführt. Im Zentrum befindet sich eine hölzerne Rosenkranz-Kapelle, die sich auf der Route der Holzarchitektur befindet. In der Zabytkowa-Straße, auf einem privaten Grundstück befindet sich ein weiteres interessantes Holzgebäude - ein so genanntes Sypaniec/Getreidespeicher. Es ist ein hölzernes Gebäude vom außen mit Lehm bedeckt. Nach dem Besuch im Zentrum von Bukow, kehren wir auf die Hauptstraße nach Krzyzanowice zurück, über ein rotes Fahrradweg.

Palast in Krzyzanowice (3.3km)

Der rote Radweg führt uns (leider) über die Hauptstraße nach Krzyzanowice. Nach einer Weile erreichen wir das Zentrum des Dorfes und ein gemauertes Eingangstor zum nächsten Palast auf unserer Route Das Tor ist geschlossen, und in den Schloss gelangen wir Park über einen Eingang um die Ecke auf der rechten Seite. Beachten Sie! Im Schlosspark ist Radfahren verboten.

Der erste Palast in Krzyzanowice wurde 1700 gegründet und seine derzeitige neogotische Form verdankt er dem Wiederaufbau von der Familie Lichnowski. Sie war am längsten im Besitz des Palastes. Die Mitglieder dieser Familie waren im engen Kontakt mit den berühmtesten europäischen Komponisten des achtzehnten und neunzehnten Jahrhunderts. 5 Jahre lang lebte und arbeitete (und hatte auch Affären) in diesem Palast Franciszek Liszt. Es gibt es auch Hinweise auf einen Besuch von Ludwig von Beethoven in Krzyzanowice. Im Jahr 1930 verkaufte Fürst Lichnowski den Palast der Franziskanerinnen, die dort ein Pflegeheim und das Kloster gebildet haben, die bis heute funktionieren. Obwohl unmittelbar nach dem Krieg sowjetische Truppen den Palast besetzten (in den Gängen des Klosters wurden Pferdeställe eingerichtet!), ist das Objekt in sehr gutem Zustand erhalten geblieben.

Nowa Wioska und Owsiszcze (3.7km)

Von Krzyzanowice aus fahren wir weiter über den roten Radweg Richtung der polnisch - tschechischen Grenze und den Grenzdörfern Nowa Wioska und Owsiszcze. Nach dem Verlassen des Schlosses fahren wir Richtung Westen, in die Glowna-Straße. Der rote Pfad biegt schnell nach links ab und führt uns nach Krzyzanowice.

Wir kommen zu einem kleinen Dorf Nowa Wioska, das im vierzehnten Jahrhundert als Kolonie der Landarbeiter gegründet wurde. Aufgrund seiner Grenzlage benutzt die lokale Bevölkerung eine interessante Vielfalt vom schlesischen Dialekt, der mit der mährischen Mundart kombiniert ist.

Von Nowa Wioska aus fahren wir über eine lange Mittelfeld-Allee Richtung Owsiszcze. Nach wenigen Minuten erreichen wir die Kreuzung, an der es ein Kreuz mit Inschriften in tschechischer Sprache steht. Von nun an werden wir uns über den gelben Pfad bewegen. Sie führt uns ins Tal, das in Owsiszcze liegt. Wenn Sie eine kürzere Strecke (ca. 30 - 60 Minuten) wählen möchten, können wir wahrscheinlich diesen Ort überspringen und über den schwarzen Pfad, der am Kreuz beginnt, direkt nach Tworkow fahren.

Owsiszcze sieht so aus, als ob es "am Ende der Welt" gelegen wäre. Wahrscheinlich verdankt es seinen Namen dem Wort „Ofista“, was im mährischen Dialekt Hafer bedeutet. Dieses Dorf wurde wegen der archäologischen Funde berühmt - hier wurden Werkzeuge von primitiven Menschen gefunden, die zu der Acheuleen-Kultur zählen (1500000 bis 40000. Jahre v. Chr.)

Im Zentrum des Dorfes gehen wir am Denkmal für die im Ersten Weltkrieg Gefallenen vorbei und erreichen eine breite Asphaltstraße, wo wir scharf nach rechts abbiegen und nach oben fahren. Die Route führt kurz über eine Hauptstraße und nach einer Weile biegt sie links ab. Jetzt fahren wir über den Gebirgskamm einer Erhebung und nach einer Weile kommen wir zu einem ungewöhnlichen, einsamen Ort, wo sich die St. Urban-Kirche befindet, umgangssprachlich als Urbanek genannt.

Die St. Urban-Kirche (2.4km)

Die neobarocke Kirche wurde im achtzehnten Jahrhundert gegründet. Auf dem angrenzenden Friedhof wurden zuerst die Protestanten aus Tworkow beerdigt, dann auch die Opfer einer Cholera-Epidemie. Der Legende nach ist diese Kirche über einen 2 Kilometer langen Tunnel mit dem Palast in Tworkow verbunden. In der Nähe von Urbanek, am Hügelabhang wurde eine 140 - Meter lange Skipiste mit einem Skilift eingerichtet.

Wir biegen rechts in die erste Straße hinter Urbanek und folgen den Schildern des grünen Radweges Richtung Tworkow. Achten Sie darauf, die erste Ausfahrt auf der rechten Seite nicht zu übersehen – es fehlt dort die Beschilderung. Nach dem Abbiegen hinter Urbanek nach rechts fahren wir etwa 500 Meter durch die Felder, dann kommen wir bis zur Kreuzung, wo man nach rechts oder links abbiegen kann – dort biegen wir nach links ab. Nach ein paar Minuten erreichen wir Tworkow.

Tworkow (2.0km)

In Tworkow schließt sich unserer Route ein blauer Radweg, über die wir den Rest der Reise fortsetzen werden.

Archäologische Ausgrabungen haben gezeigt, dass Tworkow schon in der Steinzeit bewohnt war. In der Geschichte der Stadt ist das achtzehnte Jahrhundert besonders stürmisch- in diesem Jahrhundert brachen hier acht Bauernaufstände aus, aber die ersten Ausschreitungen fanden schon im sechzehnten Jahrhundert statt. Im neunzehnten Jahrhundert gab es ein ungewöhnliches Ereignis – eine Gruppe der Tworkow-Bewohner ging auf einer Pilgerfahrt nach Palästina, von der sie sicher zurückgekehrt ist.

Im Zentrum der Ortschaft ist die St. Peter und Paul-Barockkirche mit einem Turm in Höhe von über 40 Metern besonders anziehend. In den letzten Jahren kam es dort zu einer wichtigen Entdeckung – man fand in der Krypta 11 barocke, reich verzierte Särge der Familie Reistwitz, der ehemaligen Eigentümer von Tworkow.

Hinter der St. Peter und Paul – Kirche fahren wir nach unten und dann biegen rechts Richtung der Burgruine ab. Sie sind teilweise von einem Wassergraben abgegrenzt und die ältesten gotischen Fragmente stammen aus dem vierzehnten Jahrhundert. Die Burg wurde im sechzehnten Jahrhundert erweitert und nach dem letzten Umbau im späten neunzehnten Jahrhundert erhielt sie einen Neorenaissance-Stil. Sie ist im Jahre 1931 und dann während des Krieges völlig abgebrannt und wurde nicht wieder aufgebaut. Unerklärlich ist die Ursache des ersten Brandes – man vermutet einen gezielten Brand, um dann die Entschädigung zu erpressen. Nach Rücksprache mit dem Hausmeister ist die Besichtigung der Burgruinen möglich (Tel. +48 32 419-61-28).

Der blaue Radweg verläuft Richtung eines kleinen Teiches, hinter denen wir eine andere interessante Sehenswürdigkeit finden – eine Mühle, die immer noch in Betrieb ist. Derzeit wird sie von einem Elektromotor angetrieben, doch ursprünglich hatte sie einen Wasser-Antrieb. Die Mühle ist seit zehn Generationen im Besitz einer Familie und zählt zu den letzten Werken, in denen das Mehl nach traditionellen Methoden hergestellt wird. Die Besichtigung ist nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung unter der Nummer (+48) 32 419-63-55 möglich.

Hroza-Allee und Bienkowice (4.2km)

Wir fahren am Teich und an der Mühle in Tworkow vorbei und der blaue Radweg führt uns über eine uralte Strecke am Damm, die Tworkow mit Bienkowice verbindet. Dies ist die Hroza Allee, deren Name aus dem mährischen Dialekt kommt. Das Wort Hroza bedeutet Damm. Der Damm ist schön von alten Eichen und Linden bewachsenen. Wir erreichen Bienkowice. Wir verlassen den blauen Radweg, von jetzt aus bis zum nächsten Dorf - Bojanow – werden wir uns über den gelben Radweg bewegen.

Bienkowice, benannt nach dem mährischen Namen Benko, war wahrscheinlich im zwölften Jahrhundert gegründet. Interessanterweise wurde den Dorfbewohnern bereits im fünfzehnten Jahrhundert die Leibeigenschaft abgeschafft. Hinter Bienkowice wartet auf uns eine Fahrt durch das malerische Tal Cyna (auch als Psina bezeichnet). Gleich hinter den Gebäuden des Dorfes gibt es eine historische Wassermühle, die jetzt leider außer Betrieb ist.

Cyna-Tal und Bojanow (5.6km)

Hinter Bienkowice führt unserer Route durch das breite Cyna-Tal, das auch als Psina bezeichnet wird. Nach einigen Minuten führt uns der gelbe Radweg bis zum Dorf Bojanow. Auf den Wiesen im Süden des Dorfes hat sich der König Jan III. Sobieski aufgehalten, der mit seinen Truppen an die Befreiung Wiens eilte.

Hier wechseln wir zum letzten Mal unseren Radweg. Wir werden uns von Bojanow aus nach Ratibor über einen roten Radweg bewegen. Wir kommen bis zur Kreuzung mit der Hauptstraße und biegen links nach unten ab und folgen der Beschilderung des roten Radweges (Richtung Ratibor). Achtung! Vor dem Überqueren der Brücke über Cyna biegen wir rechts in die Polna-Straße ab. An der Ecke steht ein großer Kreuz. Die Beschilderung der Radroute ist leider verschwunden.... Das Foto der Kreuzung, wo wir abbiegen, ist in dieser Beschreibung der Route angehängt. Wir fahren wieder durch das flache und breite Tal von Cyna. Nach einigen Minuten beginnt der Weg nach rechts auf eine Steigung zu erklimmen. Wir erreichen Wojnowice.

Palast in Wojnowice (6.7km)

Der rote Radweg verläuft durch das Zentrum des Dorfes. Hinter dem Bahnübergang erreichen wir den Park, wo sich der neobarock-klassizistischer Palast aus dem späten neunzehnten und frühen zwanzigsten Jahrhundert befindet. Das imposante Gebäude wurde durch die Erweiterung der Residenz von Professor Carl Kuh, einem Arzt und Eigentümer der Landgüter sowie vieler Zechen in der Gegend von Rydultau und Pszow. Der unternehmungslustige Professor, Mitglied der Freimaurerloge in Raciborz, trug ebenfalls zur Entstehung von Wilhelm-Eisenbahn und zur Realisierung vieler Initiativen der Gemeinschaft – unter anderem der Bau einer Schule für Gehörlose in Ratibor.

Die Besitzer des Schlosses in Wojnowice verließen ihn vor der Front im Jahre 1945. Nach dem Krieg befanden sich dort unter anderem die Büros und Wohnungen der LPG sowie ein Krankenhaus und schließlich Privateigentum. Der Palast verfügt über ein Restaurant und organisiert verschiedene Veranstaltungen sowie Schulungen. Im Schlosspark treffen wir viele Arten von Tieren, darunter einen freundlichen Esel und wertvolle Pflanzen - wie eine Roteiche, und eine, Früchte tragendende, Kastanie. Im Gebäude des Palastes befindet sich auch ein Museum des Alten Dorfes, das die einzigartigen Werkzeuge und Andenken bewahrt. Für die Besichtigung sollte man sich unter der folgenden Telefonnummer anmelden: (+48) 32- 419-15-97.

Der Wasserturm in Starowiejska-Straße in Ratibor und das Ende der Tour (2.6km)

Nach dem Verlassen des Palastes in Wojnowice folgen wir der Beschilderung des roten Radweges nach links, der zwischen Wohnhäusern einer kleinen Siedlung verläuft. Jetzt fahren wir entlang der breiten Feldern Richtung Ratibor, wo wir unsere heutige Tour beenden. Achten Sie besonders im nächsten, kleinen Dorf Ocice. Der Radweg wird hier falsch beschriftet. Eine zusätzliche Schwierigkeit ergibt sich aus der Anwendung von anderen Indikationen der Fahrtrichtungsanzeiger - anstelle der populären Bezeichnungen, wie auf den Schildern unserer Route, wird hier ein Symbol "R6" verwendet.

Beim Ankommen in Raciborz fahren wir an einem ungewöhnlich hohen Gebäude, das mitten im Feld steht. Das ist ein 70 Meter hoher Wasserturm, der zwischen 1933 und 1936 gebaut wurde. Im selbst Turm befanden sich auch Wohnungen für die Mitarbeiter, die ihn betrieben haben. Erst nach dem Bau (!) des Turms stellte sich heraus, dass er einen zu hohen Druck in der Wasserleitung erzeugt und kann daher nicht die Stadt mit Wasser versorgen. Schnell fanden die Behörden ihm eine neue Rolle – er war ein Ort der Nazi-Propaganda und ein Stützpunkt im Krieg.

Ein roter Radweg führt uns ins Zentrum von Ratibor. Um den Bahnhof besser zu erreichen, bräuchten wir am besten einen Stadtplan. Wenn wir uns schon in der Reymonta-Straße befinden, sollten wir von der Londzina-Straße bis zum Wolnosci-Paltz richten. Von dort aus fahren wir geradeaus über die Dluga-Straße bis zum Marktplatz und dann über die Mickiewicza-Straße kommen wir zum Bahnhof an.

Ende der Route

 

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